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Gottfried Berger

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2005-08-03

Gruselett

"Die Politik ist ein grausliches Geschäft", so der Übertitel der Kärntner Tageszeitung für ein Interview mit Haider und Ambrozy am vergangenen Sonntag.
Auf die Frage, wie denn die Arbeitskoalition zwischen BZÖ und SPÖ zu beurteilen sei, meint Ambrozy: Die Zusammenarbeit passt für mich. Es ist aufgrund des Wahlergebnisses der richtige Weg.

Haider: "Das glaub ich auch. Die Sozialdemokratie und das BZÖ unterscheidet gar nicht so viel." Über den Wechsel von Blau zu Orange ist Haider sehr froh - weil man sich so ohne viel Scherben von Altlasten befreien konnte.

Aber ist das eine Frage der Farbe, gab Ambrozy zu bedenken?

Für Haider ist das revolutionäre am BZÖ, dass es keine Partei ist sondern eine Bewegung: "Ich fühle mich in einer Bewegung wohler, das ist etwas Offenes, Dynamisches mit schlanker Struktur."

Dieses Interview mit den "First Ladys" der Kärntner Landespolitik Claudia Haider und Patricia Ambrozy ist inhaltlich nichts besonderes. Es reflektiert das politische Sittenbild in Kärnten und die nahtlose Austauschbarkeit der handelnden Proponenten - im speziellen Fall der handelnden Proponentinnen.

Jörg und Peter nehmen derweil an den wirklich wichtigen Dingen im Lande teil. Haider ist morgen beim "Ackern" und Freitag beim "Gackern" anzutreffen. Ambrozy (und Haider) ebenfalls morgen beim "Meet at the Beach" - und das ist kein Witz, sondern unter Pressetermine auf der Homepage des Landes nachzulesen.