2005-09-05
Kein Tropfen Regen ...
Wundervolles Wetter an beiden Festtagen - was so gar nicht der langjährigen Tradition des Festes entspricht - und viele tolle Auftritte von engagierten Künstlern und Künstlerinnen begeisterten an diesem Wochenende zehntausende Menschen auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater.
Nachdem 2004 - aufgrund finanzieller Probleme der KPÖ - das Fest nur in kleinem Rahmen stattfinden hatte können, erlebten die WienerInnen dieses Jahr ein eindrucksvolles Comeback des traditionsreichen KPÖ-Festes.
Möglich machten dies die vielen, vielen AktivistInnen der KPÖ, die ehrenamtlich 2, 3, 4 Tage tätig waren, um das Gelingen des Festes sicherzustellen und phänomenale Auftritte von Mosa Sisic, Zappa & The Wild Irish Lasses, Habana Son Club oder des Kabarettisten Leo Lukas.
Wieviele Menschen an den zwei Tagen gekommen sind, um die alljährlich größte Veranstaltung der KPÖ unter die Lupe zu nehmen, um Bekannte zu treffen, um linke Kunst und Kultur zu geniessen, lässt sich schwer sagen. Zehntausende werden es schon gewesen sein. Im Solidaritätsdorf genauso wie im KPÖ-Zentrum herrschte meist Hochbetrieb - einige Standln waren dem Ansturm nicht gewachsen und mußten Improvisationskunststücke vollbringen. Doch letztendlich konnte bei allen der ziemlich reibungslose Getränke- und Nahrungsnachschub gesichert werden.
Auch politisch hatte das Fest einiges zu bieten, denn die KPÖ-Wien präsentierte die ersten Materialien für die Gemeinderatswahlen am 23. Oktober. Und die Wahlkampf-Opening-Pressekonferenz der KPÖ-Wien, bei welcher die Spitzenkandidatin der KPÖ-Wien, Melina Klaus, und Ernest Kaltenegger, KPÖ-Stadtrat in Graz und Spitzenkandidat der KPÖ für die steirischen Landtagswahlen, die Anliegen und Forderungen der KPÖ bezüglich der bevorstehenden Wahlen dargelegten, zeigte einmal mehr, dass die KPÖ die Partei all jener Menschen ist, die nach einer politischen Alternative links von SPÖ und Grünen suchen.
Mehr Infos demnächst auf der Website der KPÖ