BUNDESVORSTAND der KPÖ

 

2005-03-01

ZeitzeugInnen

Die im Folgenden Angeführten stehen als ZeitzeugInnen der KPÖ für Veranstaltungen, Diskussionsrunden und für Medien zu den Themen "60 Jahre Befreiung", "Entwicklung der Zweiten Republik seit 1945" zur Verfügung.

Kontakt und Einladungen über: Bundesvorstand der KPÖ.

Robert Bondy, geboren 1915. Beteiligte sich im britischen Exil an der Arbeit des Austrian Center in London bis 1947.

Maria Cäsar, geboren 1920. War unter der Nazi-Herrschaft inhaftiert, berichtet seit vielen Jahren als Zeitzeugin in den steirischen Schulen.

Willi Gaisch, geboren 1922. Mehrmals von der Gestapo wegen antifaschistischen Widerstands verhaftet, ehemaliger langjähriger Landessekretär und Landesobmann der KPÖ Steiermark.

Rudolf Haunschmid, geboren 1922. 1939 zwangsverpflichtet, 1941 Verhaftung und Verurteilung, 1942 Einziehung zum Strafbataillon 999, 1943 Kriegsgefangenschaft, nach 1945 Eisenbahner, 1950 beteiligt am Oktoberstreik in der ÖBB-Hauptwerkstätte Linz. Zeitzeuge des antifaschistischen Widerstands, des Oktoberstreiks und der Nachkriegsjahre.

Anton Hofer, geboren 1927. Langjähriger Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock und Mitglied des Bundesvorstands des ÖGB, arbeitete in der USIA-Zeit in der SMV in NÖ im Werkschutz. Zeitzeuge des Oktoberstreiks 1950.

Helmut Huber, geboren 1936. Ab Ende der 40er Jahre Aktivist von Kinderland-Junge Garde und FÖJ-Funktionär in OÖ, 1950 beteiligt am Oktoberstreik, Zeitzeuge zu Oktoberstreik und Nachkriegsjahre.

Margit Kain, geboren 1937. FÖJ-Aktivistin in den 50er Jahren, Zeitzeugin der Entwicklung der 2. Republik und ihres Umgangs mit dem antifaschistischen Widerstands in Oberösterreich.

Willy Kroupa, geboren 1915. Beteiligte sich als Funktionär der SAJ und des Wehrsports an den Kämpfen gegen das austrofaschistische Regime im Februar 1934; mehrmals verhaftet, nach 1938 in Gestapohaft, Soldat in der Hitlerarmee.

Hans Perdacher, geboren 1921. Als Soldat der Hitlerarmee in Stalingrad. Nach dem Krieg Funktionär der KPÖ Kärnten, Gemeinderat in Klagenfurt und Sekretär der Österreichisch-Sowjetischen Gesellschaft.

Otto Podolsky, geboren 1936. Führendes Mitglied der Freien Österreichischen Jugend (FÖJ) und Mitbegründer der Kommunistischen Jugend, ehemaliger Landesobmann der KPÖ Wien.

Fritz Propst, geboren 1916. Im tschechischen und britischen Exil, Mitbegründer von "Young Austria" im Austrian Center, kämpfte in der britischen Armee; Autobiografie: "Mein Leben im Widerstand" (Eigenverlag).

Kurt Riegler, geboren 1926. Gewerkschafter, Betriebsrat und Betriebsratsobmann im Raxwerk. Zeitzeuge des Aufbaus der Verstaatlichten Industrie in NÖ und des Oktoberstreiks 1950.

Edith Schober, geboren 1924. Widerstandskämpferin, unter der Nazi-Herrschaft drei Jahre inhaftiert. Zeitzeugin des Kampfes um ein unabhängiges Österreich und die Entwicklung der 2. Republik.

Irma Schwager, geboren 1920. Beteiligte sich am antifaschistischen Widerstand in Frankreich, langjährige Vorsitzende des Bundes Demokratischer Frauen.

OttoTreml, geboren 1930, 1945 FÖJ-Funktionär, 1950 maßgeblich beteiligt am Oktoberstreik in Steyr, später KPÖ-Gemeinderat und Landesobmann in OÖ, Zeitzeuge des Oktoberstreiks und der Nachkriegsjahre.

Die im Folgenden Angeführten stehen als ZeitzeugInnen für Veranstaltungen, Schulen und Medien zu den Themen "Antifaschistischer Widerstand der PartisanInnen in Kärnten" sowie "Nachkriegsjahre in Kärnten" zur Verfügung.

Kontakte über: Slowenische Sektion der KPÖ.

Franc Černut, geboren 1930. Als Kind mit Eltern und Geschwistern von den Nazis nach Frauenaurach deportiert. Rückkehr nach Kärnten im Juli 1945.

Peter Dovjak, geboren 1929. Kämpfer im 2. Bataillon der Kärntner Abteilung (Koroški odred).

Tonči Haderlap, geboren 1930. Schließt sich 1944 als jugendlicher Kurier den PartisanInnen in der Region Eisenkappel/Železna Kapla an.

Lipej Kolenik, geboren 1925. Desertiert 1944 aus der deutschen Wehrmacht und schließt sich den PartisanInnen an. Wird im März 1945 schwer verwundet. Langjähriger Vorsitzender des Verbands der slowenischen Partisanen und Partisaninnen in Kärnten. Autor des Erinnerungsbuches "Mali ljudje na veliki poti" (übersetzt von Erwin Köstler "Für das Leben, gegen den Tod" - Drava 2001).

Peter Kuhar, geboren 1929. Als Jugendlicher Partisanen-Kurier in der Region Eisenkappel/Železna Kapla. Heute Vorsitzender des Verbands der slowenischen Partisanen und Partisaninnen in Kärnten.

Prof. Janko Messner, geboren 1921. Während des 2. Weltkriegs Wehrmachtssoldat, Strafbataillon. Nach dem Kriegsende in Kärnten von der britischen Besatzungsbehörde als Aktivist der Slowenischen Befreiungsfront/Osvobodilna fronta inhaftiert.

Mirko Oraže, geboren 1927. Kämpfer im 1. Bataillon der Kärntner Abteilung (Koroški odred).

Jože Partl, geboren 1937. Als Kind von den Nazis nach Hesselberg, Weißenburg und Eichstätt deportiert, Rückkehr nach Kärnten 1945. Vorsitzender des Verbands der Kärntner slowenischen Deportierten (Zveza slovenskih izseljencev) in Klagenfurt/Celovec.

Marija Rozman. Schließt sich als Jugendliche den PartisanInnen an, wird von den Nazis gefasst und ins sogenannte Jugendschutzlager bei Ravensbrück verbracht.

Ivana-Zala Sadolšek. Partisanin ab 1943, leitende Tätigkeit im Gebietskomitee der Slowenischen Befreiungsfront in Völkermarkt/Velikovec.

Apolonija-Lonki Schellander. Wird als Aktivistin der Slowenischen Befreiungsfront/Osvobodilna fronta im Februar 1945 von der Gestapo gefasst und ins Klagenfurter Gestapo-Gefängnis verbracht.

Tonči Schlapper, geboren 1924. Als Jugendlicher Aktivist der Slowenischen Befreiungsfront in Kärnten. Autor des Erinnerungsbuches "Iz življenja na obronkih" [Vom Leben am Abhang], Drava 2005.

Ana Zablatnik. Wird als Aktivistin der Slowenischen Befreiungsfront/Osvobodilna fronta im Februar 1945 von der Gestapo gefasst und ins Klagenfurter Gestapo-Gefängnis verbracht.